All unsere Bildungsbereiche wollen Rahmengeber für junge Menschen sein, um SICH SELBST LERNEN zu KÖNNEN.
„Wer bin ich? Was kann ich wirklich? Wofür bin ich da?“
Um Kinder und Jugendliche bei der Findung ihrer persönlichen Antworten zu begleiten, setzen wir uns im PAN-Projekt seit fast drei Jahrzehnten für die Schaffung eines ganzheitlichen Lern-, Lebens- und Wirtschaftsraumes ein. Dadurch soll ein sinnbezogenes Lernen erlebbar werden – ein Lernen, welches Heranwachsenden das Gefühl der Verbundenheit zum echten Leben gibt, sie in der Seele berührt und glücklich macht.








„…weil’s der Seele gut tut!“
Das ist der Grund warum wir eine Vielfalt von Pflanzen und Tieren pflegen und uns um einen würdevollen Umgang mit ihnen bemühen – von Anfang an bis zur Veredelung. Mit Tatkraft und viel Herz kümmern wir uns so tagtäglich um die Entwicklung unserer Lebensgrundlage.









Wir, insgesamt 26 Menschen zwischen 1 und 75 Jahren, sind als Gemeinschaft das Herz von dem, was hier wächst und wird.
Wir leben und arbeiten zusammen. Wir bestellen unsere Felder, bebauen unseren Garten, versorgen unsere Tiere, feiern, lernen, werken, wirtschaften und ENTWICKELN – uns und unser Lebensumfeld. Unser Ziel? Einen Ort zu erschaffen, an dem wir leben können, wie es unserer Seele gut tut!







Die Werkstätten und Firmen im PAN-Projekt sichern den Gesamtbetrieb, indem sie den praktischen Rahmen für Schule, Landwirtschaft und Gemeinschaft herstellen. Durch ihre vielfältigen Aufgabengebiete schaffen die Firmen PAN-Projektewerkstatt GmbH und WIR Nordwälder GmbH projektinterne Arbeitsplätze in den Werkstätten (Holz, Metall, Elektronik, Medien, Bau), in der Versorgung (Energie, Wasser, Hausverwaltung) sowie in Verwaltung, Entwicklung und Verkauf.
„Alles ist lebendig!“
Diese Überzeugung anerkennt die gemeinnützige Privatstiftung PAN als Grundlage für eine Lebenshaltung mit Zukunft und ein neues Verständnis des Menschseins.
Zentraler Stiftungszweck ist die Erforschung und Umsetzung eines Konzepts für schöpfungskonforme Lebensführung.
Die Stiftung ist Rahmengeberin und Hüterin des Ideals im PAN-Projekt.
WIE KANN LEBEN MIT ZUKUNFT FUNKTIONIEREN?
Wir, die Menschen im PAN-Projekt, beantworten uns diese prinzipielle Frage ganz persönlich – durch unsere gemeinsame gelebte Beziehung zu Boden, Pflanze, Tier und Mensch.
Lebens- und Lernort, Schule und Bildungsmodell, Bio-Bauernhof mit Selbstversorgung, Forschungs- und Wirtschaftsraum…
Leben in Entwicklung – das ist PAN!
„Diese Liedzeilen klingen immer in mir, wenn ich draußen bin, über Wiesen und Felder gehe, jäte oder ernte. Alles, was in der Natur ist, erlebe ich als großes Geschenk des Schöpfers. Ich kenne jeden unserer Bäume mit seinen Wunden in der Rinde und seiner Eigenart. Zu jedem von ihnen habe ich meine ganz besondere, tiefe Beziehung. Ebenso wie zu den langen Karottenreihen auf dem Gemüsefeld oder der bunten Schar an Kräutern, die mir trotz ihrer Unterschiedlichkeit gleich am Herzen liegen. So wie eben alles!
Alles bei uns ist auch ein Stück von mir – steht zu mir in Beziehung. Jede Pflanze gibt mir, gibt uns, was sie hat und ich gebe ihr wiederum zurück, was sie braucht.
Diese einfache Formel von Geben und Nehmen ist für mich der Schlüssel zur Ordnung zwischen Natur und Mensch. Diese Formel ist mein Leben geworden und das Geschenk, das mich in all meinem Tun staunen, wachsen, lernen und leben lässt.“
Petras Verbundenheitsgefühl zu allem Leben ist ihr Nachlass an uns im PAN-Projekt. Mit ihrer Formel des Mit-, Zu- und Füreinander wollen wir unseren örtlichen Raum, unsere Zeit, unsere Beziehungen und unsere Möglichkeiten immer mehr ordnen.
So entwickeln wir das PAN-Projekt zu einem Ort, der unserer wahren Natur als Menschen entspricht und unserer Seele gut tut.

Vom Anfang eines Gedankens...
Ich erinnere mich zurück. Wie war das eigentlich ganz am Anfang?
Im April 2019 saßen wir bei der Saatgutinventur zusammen und blickten auf das kommende herausfordernde Gartenjahr. Wir waren uns einig, dass wir als Gartenteam Unterstützung brauchten. Also stürzten wir uns ganz spontan in das Abenteuer, Menschen zu finden, die gerne Zeit in der Natur verbringen, einfache Arbeit schätzen und an nützlichem und sinnstiftendem Tun im Team Freude haben: Beim Jungpflanzenziehen, Pflegen, Ernten, im Stall oder beim gemeinsamen Kochen und Verarbeiten der Lebensmittel.
Die Idee war ganz praktisch. Wir brauchten Unterstützung am Hof, während andere Menschen neue Erfahrungen suchten. Ein einfaches Geben und Nehmen. Täglich ein paar Stunden Mithilfe im Tausch gegen Unterkunft, gutes und gesundes Essen und Anteilnahme am vielfältigen und gemeinsamen Leben im PAN-Projekt. "Workaway" heißt die Plattform, die Gastgeber und Gäste dieser Art zusammenbringt und die in den vergangenen Jahren Menschen aus vielen nahen und fernen Teilen der Welt zu uns geführt hat.

... zu einem Weg der Begegnungen
Doch aus diesem praktischen Austausch wurde mehr... Denn all die „helfenden Hände“ waren Menschen mit so vielen Geschichten, Perspektiven, Fragen und Ideen. Und stets ging es um weit mehr als „nur“ um die Gartenarbeit. Stattdessen entstanden viele echte und wertvolle menschliche Begegnungen und ein Austausch, der mir wirklich Freude machte. Denn all diese Menschen funktionierten nicht einfach nur in ihrer helfenden Rolle, sondern begannen sich stets mit jedem Gespräch, jeder gemeinsamen Arbeitsstunde, jedem Lachen oder jeder Diskussion mehr zu öffnen und zu zeigen. Es ging plötzlich um das Gefühl, gesehen zu werden, und gleichzeitig den anderen so kennenzulernen wie er ist – ihn wahrzunehmen mit seinen Prioritäten, Gedanken, Talenten und auch seinen „Packerln“, die er in seinem Leben zu tragen hat.
Warum mir das Workaway-Projekt soviel bedeutet?
Wenn ich abends im Bett liege und darüber nachdenke, was gerade jeden Tag in der Welt passiert – wie viel Trennung, Unsicherheit, Schnelllebigkeit, oft auch Oberflächlichkeit sich zwischen uns Menschen drängt – dann habe ich das dringende Bedürfnis, etwas daran zu ändern. Mitzugestalten an einem Ort, der ein Gegenpol zu all dem sein soll.
Darin, die Natur besser zu verstehen und gemeinsam wahrzunehmen, sehe ich eine große Chance, dass dieses Vorhaben auf eine ganz natürliche und einfache Art einen Weg bekommt – wie von selbst. Denn die Natur bietet uns die Möglichkeit, anzukommen und einmal so richtig tief durchzuatmen. Nicht nur körperlich, sondern auch innerlich. Sie umgibt uns mit tausenden Möglichkeiten, Gemeinschaftlichkeit ein bisschen besser zu erleben und zu verstehen, denn nichts in der Natur steht nur für sich allein. Alles braucht einander, um sich zu entwickeln!

... es sind die kleinen Dinge!
Natürlich ändert sich durch dieses Projekt auch für mich persönlich so einiges. Ich lerne unglaublich viel über mich selbst, über Menschen, Vertrauen und Loslassen. Und darüber, dass Wachstum eben nicht nur im Garten passiert, denn jede Begegnung hinterlässt ihre Spuren.
Manchmal sind es kleine Dinge. Eine neue Sichtweise oder ein Gedanke, der bleibt und das eigene Leben bereichert. Manchmal entstehen Freundschaften, die uns weit über den Aufenthalt hinaus begleiten und stärken.
Und manchmal bleibt einfach das Gefühl, Teil von etwas Größerem gewesen zu sein. Damit meine ich nicht nur den Garten oder das Projekt selbst, sondern das, was zwischen Menschen entsteht. Gemeinschaft. Zugehörigkeit. Verbundenheit.
Viele Menschen verlassen unser PAN-Projekt mit dem Gefühl, ein kleines Stück Zuhause gefunden zu haben und genau das berührt mich jedes Mal aufs Neue.

Ein Blick zurück zum Start...
War das von Anfang an meine Vision? Nein!
Und genau das macht es heute so besonders für mich, denn nichts davon war so geplant.
Was als einfache Unterstützung im Garten begann, ist zu einer großen Sammlung wirklich schöner Augenblicke herangewachsen. Fremde aus unterschiedlichsten Ländern und Lebensrealitäten kommen zusammen, teilen Erfahrungen, lernen voneinander und wachsen miteinander... werden zu Freunden.
Ich bin von Herzen dankbar, Teil davon zu sein. Nicht, weil ich glaube, damit die große Welt zu retten, sondern weil ich überzeugt davon bin, dass genau solche kleinen Räume große Chancen schaffen. Wo Menschen sich gesehen, verbunden und zuhause fühlen, ist es leichter, mit Liebe zu leben und dieses Gefühl weit hinaus in die Welt zu tragen.
Darum lasst es uns immer in Erinnerung behalten – manchmal beginnt Veränderung nicht mit großen Ideen, sondern mit einer offenen Tür, einem Stück Land und der Bereitschaft, Menschen willkommen zu heißen.
Reisemodus unserer Gäste: Manche kommen gezielt zu uns als einziges Reiseziel ihres Workaway-Trips, für manche sind wir eine Station einer längeren Workaway-Reise von Host zu Host (viele junge Menschen nutzen z.B. ihr "Gap-Year" vor dem Studium, um die Welt per Workaway zu bereisen und neue Orte kennenzulernen)
Aufenthaltsdauer: meist 3 – 6 Wochen
Aus diesen Ländern hatten wir bereits Besuch: Norwegen, Ungarn, Polen, Deutschland, Luxemburg, Niederlande, Frankreich, Schweiz, Österreich, Tschechien, Ukraine, USA, Kanada, Argentinien, Australien, Neuseeland, Taiwan... (und heuer kommen wieder weitere dazu)
Umgang mit englischsprachigen Gästen: Je nach persönlichen Fähigkeiten und Interessen genießen wir den Austausch auf Englisch, nutzen die Gelegenheit zum Üben oder freuen uns auf die nächsten deutschsprachigen Gäste 🙂

Als langjährige Lehrerin und Leiterin der PAN-Freilandschule und Gründungsmitglied des Vereins "PAN-Leben für Kinder" habe ich mehr als zwanzig Jahre SchülerInnen durch ihre Pflichtschulzeit begleitet und dabei selbst viel gelernt. Dabei war es mir schon immer ein Anliegen, Kindern den richtigen Umgang in der Mensch-Tier-Beziehung nahe zu bringen.
Mit zwölf Jahren bekam ich meinen ersten Hund. Mit Marla, meiner Straßenhündin aus Kreta, habe ich jetzt mittlerweile meinen fünften. Auch Katzen begleiten mich seit meinem 6. Lebensjahr und derzeit bin ich für vier Katzen im PAN-Projekt verantwortlich.
Mein Angebot in der heurigen Ferienzeit gilt Familien mit Kindern, die sich ein Haustier wünschen. Mit ihnen möchte ich in verschiedenen Lerntagen erarbeiten, was es bedeutet, ein Haustier zu haben – welche Freude und welche Verantwortung damit verbunden sind. Denn egal ob Hund, Katze oder anderes Kleintier – ein Haustier richtig zu halten, birgt ein großes Potential, um Empathie, Naturbezug, und Ordnungs- & Verantwortungsbewusstsein in jungen Jahren zu entwickeln.
In der Grundschulzeit eines Kindes werden die Weichen gestellt für eine positive Einstellung zum Lernen im Allgemeinen und damit für eine erfolgreiche persönliche Entwicklung. Mir ist es ein Anliegen, dass Kinder in diesem Alter Lernen als Bereicherung erleben. Mein zweites Angebot "Wiederholung und Grundlagenarbeit in Deutsch und Mathematik" richtet sich an Schüler:innen ab der 4. Klasse Volksschule. Die Ferienzeit ist keine Zeit, um Gelerntes zu vergessen, sondern um es in einem lockeren Rahmen zu festigen!
… das heißt Verantwortung über viele Jahre
Warum ein Hund? – Überlegungen zur Anschaffung eines Hundes:
| Allgemeines zum Wesen des Hundes kennenlernen | Vorstellung einiger Hunderassen | Welche Kosten kommen auf uns zu? | Weitere Fragen |
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Für wen? Für Kinder ab 10 Jahren - bitte mit einem Erwachsenen als Begleitperson
Infotag des Vereins PAN-Leben für Kinder, PAN-Projekt, Harmannstein 2, 3922 Großschönau
Kosten: € 30,- pro Kind/Tag (die Begleitperson ist frei)
Verpflegung: Jause bitte selber mitbringen!
Anmeldung: PAN-Portal, Tel.: 02815/6651-11 Mo-Fr von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
E-Mail: – Bei weiteren Fragen melde ich mich gerne zurück!
Anmeldeschluss: Freitag, 26. Juni 2026 (Mindestteilnehmer: 6 Personen)
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... und was ist alles damit verbunden?
Warum eine Katze? – Überlegungen zur Anschaffung einer Katze:
| Wesen der Katze kennenlernen | Welche Rasse wird angestrebt? | Welche Kosten kommen auf uns zu? | Weitere Fragen |
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Für wen? Für Kinder ab 10 Jahren - bitte mit einem Erwachsenen als Begleitperson
Infotag des Vereins PAN-Leben für Kinder, PAN-Projekt, Harmannstein 2, 3922 Großschönau
Kosten: € 25,- pro Kind/Tag (die Begleitperson ist frei)
Verpflegung: Jause bitte selber mitbringen!
Anmeldung: PAN-Portal, Tel.: 02815/6651-11 Mo-Fr von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
E-Mail: – Bei weiteren Fragen melde ich mich gerne zurück!
Anmeldeschluss: Freitag, 26. Juni 2026 (Mindestteilnehmer: 6 Personen)

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Welches Tier passt zu mir und meiner Familie?
Womit wir uns auseinandersetzen:
Für wen? Für Kinder ab 10 Jahren - bitte mit einem Erwachsenen als Begleitperson
Infotag des Vereins PAN-Leben für Kinder, PAN-Projekt, Harmannstein 2, 3922 Großschönau
Kosten: € 25,- pro Kind/Tag (die Begleitperson ist frei)
Verpflegung: Jause bitte selber mitbringen!
Anmeldung: PAN-Portal, Tel.: 02815/6651-11 Mo-Fr von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
E-Mail: – Bei weiteren Fragen melde ich mich gerne zurück!
Anmeldeschluss: Freitag, 26. Juni 2026 (Mindestteilnehmer: 6 Personen)
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Als Vorbereitung auf die Neue Mittelschule biete ich im PAN-Projekt eine Lernwoche für Kinder mit den Schwerpunkten Deutsch und Mathematik an.Folgende Themen werden behandelt:
| Deutsch | Mathematik |
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Für wen? Für SchülerInnen nach Abschluss der 4. Klasse Volksschule
Termine im PAN-Projekt, Harmannstein 2, 3922 Großschönau
Kosten: € 100,- pro Kind/Woche
Verpflegung: Jause bitte selber mitbringen!
Anmeldung: PAN-Portal, Tel.: 02815/6651-11 Mo-Fr von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
E-Mail: – Bei weiteren Fragen melde ich mich gerne zurück!
Anmeldeschluss: Freitag, 26. Juni 2026 (Mindestteilnehmer: 3 Schüler/innen)

Mit nur einem Tag Zeitunterschied haben unsere älteste Sau Karla und ihre Tochter Laura Ferkel bekommen.
Karla, stolze 9 Jahre alt, darf sich nach einem langen, fruchtbaren Leben nun zur Ruhe setzen und die Zeit mit ihren fünf Ferkeln genießen. Einige ihrer Ferkel hat sie in den Tagen nach der Geburt leider verloren, da sie an MMA (eine schmerzhafte Schweinekrankheit mit Gesäuge- und Gebärmutterentzündung) erkrankt war. Mit der Unterstützung unseres tollen Tierarztes und unserer Fürsorge konnten wir Karla aber wieder gesund pflegen. Mittlerweile nehmen die Kleinen sehr gut zu und verbringen viel Zeit damit, miteinander ihre Kräfte zu messen, wie die Großen zu wühlen und nach einer guten Mahlzeit mit der Mama zu kuscheln.
Karlas Tochter Laura hat einen Tag nach ihrer Mutter ihre zweite Abferkelung souverän gemeistert. Alle zwölf geborenen Ferkel erfreuen sich bester Gesundheit und wurden gemeinsam mit Mama diese Woche bereits auf die Sommerweide übersiedelt.
Und wir freuen uns sehr über die guten Instinkte von Laura und ihren friedlichen und fürsorglichen Charakter.
„Auf einen schönen Sommer mit viel Schweineglück!“

Lieber Ernest, lieber Zedi!
Vor ziemlich genau dreißig Jahren hast Du uns im PAN-Projekt zum ersten Mal besucht und uns Deine packenden Nachtwächter-Geschichten erzählt.
Wir danken dir ganz persönlich für Deine Unvoreingenommenheit uns gegenüber, Deinen Humor und Deine wohlwollende Menschlichkeit.
Für Deinen weiteren Weg in der jenseitigen Welt wünschen wir Dir das Allerbeste.
Deine PANs

von Michael-Johannes Hahn, frisch gebackener Papa im PAN-Projekt
Jaron – der, der singt und jubelt.
So schön, dass du da bist!
Ein bisschen mehr als fünf Wochen ist es jetzt her, dass mein kleiner Sohn Jaron Nathan bei uns zu Hause das Licht der Welt erblickt hat. Ein unvergessliches Erlebnis für Hanna und mich, Eltern zu werden. Und neben der großen Freude, unser Kind kennenzulernen, auch wirklich unvergesslich im Sinne des "Mich-selbst-Kennenlernens".
Wenn man solche großen Lebensmomente erlebt, über die man bisher nur Erzählungen gehört hat, fühlt sich das anders an, als man es sich bis dahin vorgestellt hat. Deshalb kann einen nichts wirklich auf solche Momente vorbereiten. Das dachte ich mir zumindest.
Dann habe ich erlebt, wie all meine innere Sicherheit und mein Selbstvertrauen, das ich mir im Laufe der Zeit mit meinen Freunden erworben habe, ihre Wirkung entfaltet haben.
Die Tage vor der Geburt habe ich mit großem Vertrauen zu Hanna und einer tiefen inneren Ruhe erlebt. Was mich dann überrascht hat war aber, wie natürlich (im Sinne von „selbstverständlich“) sich die Geburt für mich angefühlt hat. Irgendwie hatte ich erwartet, mehr „überfordert“ zu sein. Aber als es darauf ankam, musste ich nicht nachdenken, sondern spürte sehr deutlich, was ich tun konnte, um Hanna bei der Geburt zu unterstützen. Ich kann mich an keine Zeit in meinem Leben erinnern, zu der ich präsenter im Hier und Jetzt war als an diesem Nachmittag – und gleichzeitig so ruhig trotz der Intensität des Geschehens. Es ist schwer, das zu beschreiben, aber so deutlich habe ich diese innere Führung in mir noch nie wahrgenommen.
Wie alle Noch-nicht-Eltern habe ich lange Zeit viele Eltern und Großeltern davon reden gehört, welches Wunder geschieht, wenn so ein kleiner Mensch geboren wird. Jetzt erst spüre ich, was sie damit gemeint haben und es macht mir eine Riesenfreude: Hanna und Jaron – ihr seid wirklich mein Wunder-Team.
Was ich mir für mich selbst mitnehme?
Erst die Überraschungen und Herausforderungen im Leben bringen uns dazu, zu den Menschen zu werden, die wir wirklich sein können.
Welche Herausforderungen jetzt vor uns als junge Familie liegen?
Das weiß ich nicht, aber ich bin mir sicher, dass es nicht zu wenige sein werden. Viele Gelegenheiten, um weiter gemeinsam daran zu wachsen. Das wird ein Abenteuer für uns und unseren Jaron!
DANKE an unsere Freundin und Hebamme Ulli, die nach Gabis und Michaels Kindern nun auch Jaron bei uns zu Hause aufgefangen hat! Und DANKE an alle großen und kleinen PANs, die Jaron so liebevoll aufnehmen und uns so sehr unterstützen!
Fotos: Martin Becherer

Mit unverkennbarer Freude und bei strahlendem Sonnenschein nimmt Markus, unser Bienenvater, am 27. Februar die erste Frühjahrsdurchsicht bei seinen 17 Völkern vor. "Ich habe bereits beobachtet, dass einige Bienen Pollen einbringen: Ein Zeichen, dass frische Brut vorhanden ist - und das bereits im Februar!"
Bei der Revision der Bienenstöcke wird kontrolliert, ob alles in Ordnung ist. Dort, wo die Futtervorräte überwiegend aufgebraucht sind, hängt Markus zusätzliche Rahmen mit Honigwaben aus dem Vorjahr in die Stockzargen ein.
Sein zufriedenes Resümee: Alle Völker haben den Winter bisher gut überdauert - mit teilweise erheblichen Honigreserven im Talon.
"Ich beobachte schon Brutnester, die an Größe zunehmen. Mehr Brut bedeutet aber auch mehr Futterbedarf! Die Vielfalt an verwertbaren Blühgewächsen für die Pollenproduktion ist zu dieser Zeit zwar nicht besonders groß, doch die rundum wachsenden Haselstauden machen das wett und sind Quelle und Garant für die Versorgung meiner Völker!"
Neben der direkten Beobachtung der Bienenvölker vor Ort sind von Imker Markus außerdem in der Werkstatt noch einige Vorbereitungen für die beginnende Saison zu treffen: Holzrähmchen reinigen, Wachsplatten einlöten sowie weitere Stockzargen bauen.
"Es macht mir sehr viel Spaß, am Bienenvolk selbst zu arbeiten und draußen in der Natur bei jeder Witterung den Jahreskreis der Bienen zu erleben und mitzulernen.
Ich bin schon sehr gespannt, wie sich dieses heurige Jahr entwickeln wird, denn jedes ist anders. Jedenfalls steht eines fest: Die Bienensaison hat schon mal früh und gut begonnen!"

Birkenreisig, Draht, Spagat -
und fertig ist der Astsalat.
Martha versteht es, aus Naturmaterialen stets besondere Dekorationselemente zu gestalten.
Gerade kürzen die Bauern ihre Feld- und Wiesenraine ein, darunter auch Birkengehölze. Deren Reisig ist extrem biegsam und mit den flauschigen Kätzchen-Blütenständen schön anzusehen.
Das ist genau der richtige Naturwerkstoff für unsere Martha! Mit viel Geschick formt sie interessante Figuren und kleine Kunstwerke aus dem Astsalat, die sie mit Draht und/oder Schnur sowie stärkeren Ästen in ihrer Form hält.
Martha hat ein besonderes Herz für unsere heimischen Vögel, die sie während unserer langen Waldviertler Winter liebevoll und verlässlich in unserem weitläufigen Hausgarten füttert.
Kein Wunder also, dass jetzt im Frühjahr in unserem Außenraum die kreativen Ast-Vögel eingeflogen sind.
Danke, Martha, für deine Gestaltungsideen rund um unser Haus und für deine geschickten Hände!
Lasst euch davon inspirieren und versucht euch selbst am "Astsalat"!
Fotos: Martin Becherer 03/2026

Das Titelbild mit Benedikt und den Schafen habe ich für diesen Artikel deshalb gewählt, um den wichtigsten Punkt an unserer Tierhaltung zum Ausdruck zu bringen: nämlich den würdevollen Umgang mit unseren Tieren.
Damit geht für mich einher, dass sie Zeit zum Leben und Reifen haben. Sie sollen ihren Bedürfnissen entsprechend in einer Herde aufwachsen, die Natur erleben können und ihre Instinkte und Beziehungen aufbauen dürfen.
Wir, als Menschen, versuchen sie dabei so gut wie möglich zu unterstützen und ihnen einen würdevollen Rahmen für ihre Entwicklung zu schaffen. Dieser Rahmen soll auch die Schlachtung miteinbeziehen, die bei uns in Ruhe und Gelassenheit stattfindet. Das Gefühl, das mich dabei immer begleitet, ist eine unglaubliche Dankbarkeit gegenüber den Tieren und ihren Naturseelen.
Mit diesem Eindruck darf ich euch auch dieses Jahr wieder anbieten, Fleisch von unseren Jungschafen bei uns zu kaufen. Die langsam gewachsenen Tiere sind jetzt im März ein Jahr alt und die Fleischqualität ist einfach top.
Bei uns gibt es ausschließlich Mischpakete zu kaufen – entweder das kleine 4kg-Mischpaket oder das „halbe Lamm“, ein ca. 8kg-Mischpaket (je 20€/kg).
Bei Interesse meldet euch bitte bis Sonntag, den 22. März bei mir. Ihr könnt dann das Fleisch am Montag, den 30.03.2026 abholen oder euch per Kühlversand zuschicken lassen.
Mein Kontakt: Stefanie Hahn, 0680/1451244 (WhatsApp oder Anruf) oder per E-Mail unter
Am Nachmittag der Abholung (30.03.2026) besteht außerdem die Möglichkeit, mit Benedikt unsere Schafe zu besuchen. Ich bitte um Anmeldung!
Ich freue mich auf eure Bestellungen!
Da es das PAN-Projekt in dieser Form kein zweites Mal gibt, wirft ein Besuch häufig Fragen auf. Um den Weg zur Antwort abzukürzen, haben wir die häufigsten Fragen aus den Teilbereichen hier für dich gesammelt:
Der Name PAN hat für uns in zweifacher Hinsicht Bedeutung.
Aus dem Griechischen stammend bezeichnet der Begriff „das Gesamte“ bzw. als Vorsilbe „gesamt“ oder „alles“ im Sinne von umfassend. Pan ist außerdem in der griechischen Mythologie der Name des Hirtengottes, Schützer des Waldes und der Wiesen sowie Freund der Musik und Fröhlichkeit. Körperlich halb Mensch, halb Ziege vermittelt Pan auch die Zweiheit der Natur des körperlich-menschlichen Wesens.
PAN soll als Bezeichnung für unser Projekt auf den Versuch einer gesamthaften, ganzheitlichen Herangehensweise in all unseren Bereichen hinweisen.
Ja, das ist natürlich möglich. Wir bieten jedes Jahr ein paar Praktikumsplätze für den Bereich unseres Gartens an. In geringem Maß ist auch die Mithilfe bei den Tieren möglich. Wenn du motiviert und fleißig bist, bewirb dich gerne bei Maia, die unseren PAN-Garten leitet (Lebenslauf und Motivationsschreiben an ).
Unsere Gläserwaren wie Aufstriche, Schmalze, Salate und Sauerkraut, gibt es in drei Selbstbedienungsläden zu kaufen. In Bad Großpertholz im „Pertholzer Hofladen“, in Langschlag im „Langschläger Spezialitätenladen“ und in Oberhof (bei Zwettl) beim „Hofladen Thaller“.
Unser Fleisch von Lämmern und Schweinen gibt es mehrmals jährlich in Form von Mischpaketen zu kaufen. Auch Schaffelle – medizinisch oder pflanzlich gegerbt – können bei uns erworben werden. Bei Interesse daran wende dich bitte an Stefanie (Tierbetreuerin) unter 0680 / 145 12 44 oder .
Unsere Bio-Jungpflanzen werden einmal pro Jahr nach Vorbestellung verkauft, unser Gemüse gibt es je nach Saison bei Vorbestellung direkt vor Ort zu kaufen. Bei Interesse daran wende dich bitte an Maia (Gartenbetreuerin) unter 0680 / 30 18 163 oder .
Das könnt ihr am besten in dem Artikel „Wenn Tod zu Leben wird“, den Stefanie 02/2021 dazu verfasst und im „freigeist“ veröffentlicht hat, nachlesen:
Artikel: „Wenn Tod zu Leben wird“
Wo viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften zusammenleben, gibt es selbstverständlich auch Konflikte. Es ist für einen echten Gemeinschaftsmenschen jedoch unverzichtbar, entstandene Konflikte aktiv zu bearbeiten und wieder auflösen zu wollen, bei Bedarf auch durch Mithilfe und Mediation eines anderen Gemeinschaftsmitgliedes. Meist lösen sich Unstimmigkeiten dadurch auf, dass man den Grund für die Handlungs- oder Ausdrucksweise des Anderen versteht. So bringen uns unsere Unterschiedlichkeiten im Endeffekt näher zusammen, statt auseinander.
Unser derzeitiges Angebot beschränkt sich momentan auf:
Wenn wir aktiv Menschen suchen, die unser Firmenteam ergänzen, findest du hier einen entsprechenden Eintrag dafür: Wir suchen dich!
Auf dieser Seite beschreiben wir, welche Fähigkeiten und Qualitäten im Moment besonders bei uns gefragt wären. Wenn du dich nicht in den Beschreibungen findest, aber dennoch denkst, dass du ins PAN-Projekt passt, schreib uns trotzdem gerne. Wir bearbeiten jede Anfrage individuell.
Hier findest du die wichtigsten Informationen und nächsten Termine aus dem PAN-Projekt:
Das PAN-Projekt ist unser Ort der Entwicklung und Lebensfreude! Melde dich zu unserem monatlichen Newsletter an und erlebe mit, was sich hier tut und entwickelt:
Umfangreiche Projektführung, gemeinsames Mittagessen mit den Menschen im PAN-Projekt, Gespräche je nach Interesse, Kaffeejause
Beginn: 10.00 Uhr, Ende: 16.00 Uhr
Unkostenbeitrag: € 40,-