Mit unserer Landwirtschaft streben wir nach einem hohen Grad an Unabhängigkeit.
Sie ist Garant für unsere Selbstversorgung mit echten, vielfältigen und qualitativen Lebensmitteln.
Darüber hinaus ist der Bauernhof als Lern- und Erlebnisraum da, um nicht nur die Natur sondern auch uns selbst immer mehr zu entdecken.
„Eure Nahrungsmittel sollten Heilmittel und eure Heilmittel sollten Nahrungsmittel sein.“
(Hippokrates von Kos und nach ihm Paracelsus)
Wir anerkennen grundsätzlich alles natürlich Erscheinliche als achtenswerten und damit geistbeseelten Ausdruck unseres Schöpfers.
Deshalb beschäftigen wir uns intensiv mit dem rechten Umgang mit der Natur und allen Lebewesen sowie den daraus hervorgehenden Rückwirkungen auf uns Menschen.
Wir wollen nachvollziehen und miterleben können, woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie verarbeitet werden – und das von der Urproduktion weg über alle weiteren Stufen bis hin zur Veredelung.
Zutaten, die wir selbst nicht herstellen können, versuchen wir durch Kooperationen mit ähnlich gesinnten Bio-Bauern und regionalen Betrieben zu bekommen.
Hohe Vielfalt ist auf unserem Bauernhof ein großes Anliegen, denn sie gibt uns die Möglichkeit, unsere Ernährungsbedürfnisse sehr breit abzudecken.
Das Bemühen um einen geistbewussten Umgang mit dem, was uns die Natur in ihrer Fülle schenkt, sowie viel gemeinschaftliche Handarbeit sind das Markenzeichen unserer Speisen und landwirtschaftlichen Produkte.
Durch diese Art und Weise, unsere Landwirtschaft zu führen und zu bewirtschaften, wollen wir unsere Vision von „Gesundheit für Boden, Pflanze, Tier und Mensch“ gemeinsam umsetzen und nachvollziehbar machen.
Unser Boden liegt uns besonders am Herzen, weil es zuerst ihn zu stärken gilt und nicht die Pflanze. Deshalb wollen wir unter dem Motto „Alles braucht Boden!“ dem Leben in unseren Böden zum Durchbruch verhelfen.
Auf unserer knapp 1,2 ha großen Gartenfläche säen, pflegen und ernten wir Gemüse, Kräuter und Beeren, die nicht nur Grundlage für unsere Selbstversorgung, sondern vor allem für unsere Gesundheit sind. Besonderen Wert legen wir auf die Anzucht unserer Jungpflanzen vor Ort, die Samengewinnung für den Anbau in der nächsten Saison und die durchgängige Pflege mit regenerativen Mikroorganismen.
Den Jüngsten unserer Gemeinschaft bietet der Garten Raum, sich in und durch die Natur zu entdecken, sich auszuprobieren und in Beziehung zu dem vielfältigen Leben zu treten, das sie dort umgibt. Doch auch alle anderen freuen sich über unzählige Farben, Düfte, Momente des Innehaltens und Momente der Gemeinsamkeit – denn im Garten wird gerne auch gemeinsam angepackt. Jäten, Mulchen und Ernten geht dann flott von der Hand und anschließend wird verkocht, eingelegt oder eingelagert, was uns im Lauf des nächsten Jahres gut tut.
Um einen nachhaltigen Humusaufbau zu erreichen, arbeiten wir mit Regenerativen Mikroorganismen, Pflanzensynergien, fünfjähriger Fruchtfolge, aufbereitetem Kompost, Pflanzenfermenten und vor allem mit sehr viel Liebe und Geduld.
Wir geben darauf acht, dass unsere landwirtschaftlichen Maschinen und Traktoren bewusst und schonend verwendet werden, um eine unnötige Bodenverdichtung zu vermeiden.
Viele landwirtschaftliche Geräte haben wir im Eigenbau umkonstruiert, um z.B. die Anzahl der Traktorüberfahrten zu verringern.
Großen Wert legen wir beim Anbau auf heimische Sorten und unsere eigene Saatgutvermehrung. Die Indigenisierung von zugekauftem Saatgut – also die stufenweise Anpassung an unsere Waldviertler Rahmenbedingungen – ist uns dabei ein wirkliches Anliegen.
Wir bewirtschaften insgesamt ca. 12 ha Grünland. Bei unseren Wiesen achten wir vor allem auf Artenvielfalt und Biodiversität.
“Nur Grünfutter und Heu” ist für uns ein Grundsatz bei der Tierfütterung, da so die Eigenschaften der Kräuter und Gräser ihre volle Wirkung entfalten können. Eine selbstgebaute Heutrocknungsanlage hilft uns dabei, das Wetterrisiko auszugleichen und die Futterqualität enorm zu verbessern.
Unsere Jungschafe sind im Sommer auf mehreren Weiden im Wechsel unterwegs. Die Milchschafe bekommen bei Schlechtwetter Grünfutter im Stall. Bei Schönwetter sind sie auf der nahegelegenen Hofweide zu finden. Den Winter verbringen alle Schafe gemeinsam in unserem großen Freilaufstall mit Auslauf, wo sie dann mit dem guten Sommerheu gefüttert werden.
Die Ausrichtung der Bewirtschaftung unserer 15 ha Wald hat viele Facetten.
Allem voran geht es uns um die Wiederherstellung von geschlossenen Waldbereichen, die eine Mehrfachnutzung im Sinne von Ursprünglichkeit, Vielfalt und sinnvoller extensiver Bewirtschaftung ermöglichen.
Darunter verstehen wir beispielsweise mehr Mischwaldflächen, mehr Tannen statt Fichten, gute Unterholzkultur sowie Lebens- und Erholungsraum für Tier und Mensch.
Aus unseren Wäldern und Rainen gewinnen wir einen Teil unseres Heizmaterials, Bauholz für kleinere Projekte und diverse Einrichtungen.
Eine weitere, grundlegende Bedeutung kommt dem Wald dahingehend zu, als er für uns einen unverzichtbaren gemeinschaftlichen Lern- und Lebensraum im Rahmen unserer Landwirtschaft darstellt.
Wir sehen in unseren Tieren Lebewesen, für die wir Verantwortung übernommen haben.
Es ist uns ein Herzensanliegen, sie artgerecht und achtsam zu behandeln, um ihnen dadurch ein würdevolles Leben zu ermöglichen.
Darum dürfen unsere Schweine das ganze Jahr draußen herumwühlen und auch die Schafe kommen in den Sommermonaten auf die Weide.
Uns ist es wichtig, dass die Tiere körperlich und seelisch ausreifen können. So werden sie erst ab einem Alter von einem Jahr geschlachtet.
Das Futter beziehen wir aus unserer eigenen Landwirtschaft und legen mit unserem hohen PAN-Qualitätsanspruch die Grundlage für die Gesundheit unserer Tiere und dadurch auch von uns Menschen.
Unsere Rotte besteht aus zwei Schwäbisch-Hällisch x Duroc-Muttersauen, einem Duroc-Eber und mehreren Mastschweinen. Die zwei Muttersauen werden abwechselnd belegt. Mit dem Nachwuchs decken wir einerseits unseren Eigenbedarf und verkaufen den Überschuss an unsere Kunden.
Unsere Schweine leben das ganze Jahr im Freiland, wo sie grasen, wühlen und sich suhlen. Sie sind sehr zutraulich und lassen sich liebend gerne am Bauch kraulen.
Zusätzlich zum Gras und Heu bekommen die Mastschweine Kartoffeln, Getreide und Kleie aus unserer eigenen Landwirtschaft. In der Fütterung kommen auch unsere Regenerativen Mikroorganismen zum Einsatz.
Nach einer Lebenszeit von einem Jahr werden sie in unserer hofeigenen Schlachterei zu Fleisch, Geselchtem und Wurst verarbeitet.
Unsere Stammherde besteht aus 15 Steinschafen und einem Bock.
Die Schafe bekommen einmal im Jahr Lämmer und werden anschließend gemolken. Aus der Schafmilch machen wir einen Teil unseres eigenen Käses und Joghurts.
Die Lämmer werden nach 2-3 Monaten von ihren Müttern und geschlechtlich getrennt und im Sommer auf die Weide gebracht. Im Alter von einem Jahr werden sie dann geschlachtet und der Überschuss wird vor Ostern an unsere Fleischkunden verkauft.
Das Futter besteht grundsätzlich nur aus Heu und Gras. Die einzige Ausnahme ist die Zeit, in der die Mutterschafe gemolken werden; da bekommen diese eine kleine Menge geflocktes Getreide mit Mikroorganismen und Zeolith vermengt.
Unser Hühnerprojekt haben wir im Frühjahr 2019 mit einem Altsteirer-Hahn und 6 Hennen begonnen.
Zur Selbstversorgung mit eigenen Eiern und Hühnerfleisch war es von Anfang an unser Ziel, Schritt für Schritt eine Gruppengröße von 40 Hühnern aufzubauen.
Während der letzten fünf Jahre kreuzten wir Sulmtaler mit Altsteirern und haben nun zusätzlich Orpingtons als dritte Rasse aufgenommen.
Dadurch versuchen wir ein ausgewogenes Eier-Fleisch-Verhältnis zu erreichen. Außerdem ist es uns wichtig, dass die Tiere über einen ausgeprägten Instinkt verfügen, was unter anderem ein normales Verhalten im Freiland und beim Brüten mit sich bringt.
Als zusätzlichen Schutz vor dem Habicht haben wir auch ein Perlhuhnpärchen mit der Schar laufen. Sie geben laute Warnrufe von sich und ermöglichen so den Hühnern, sich (meist) rechtzeitig vor dem Habicht zu verstecken.
Als richtige Gemeinschaftswesen dürfen natürlich Bienen bei uns nicht fehlen. Um Erfahrungen zu sammeln, haben wir mit nur einem Bienenstock begonnen. Mittlerweile haben wir bereits auf neun Stöcke erweitert.
Wir wollen unseren Bienenbestand kontinuierlich wachsen lassen, bis wir den eigenen Honigbedarf decken können.
Unter dem Leitgedanken „Gesund ist, was echt ist!“ veredeln wir die Lebensmittel, die aus unserem Garten, den Obstgärten, Feldern und von unseren Tieren kommen, zu wertvollen Produkten, mit denen wir uns zu 80-90 Prozent selbst versorgen.
Wir arbeiten laufend daran, unser Verständnis für alles, was wir von der Natur bekommen, zu erweitern und weiterzuentwickeln. Ganz praktisch gesehen versuchen wir, noch mehr Regionalität und Natürlichkeit in unsere Lebensmittel zu bringen, indem wir zum Beispiel bei der Wurstherstellung eigene Gewürze statt zugekaufte Bio-Mischungen verwenden.
Verfeinert mit Liebe zum Werk, Freude bei der Arbeit und einer großen Portion Bewusstheit zu den helfenden Naturgeistern sollen unsere PAN-Rohstoffe zu Lebensmitteln werden, die wahre Heilmittel für Körper und Seele sind.
Das ist für uns echte PAN-Qualität!
In der Fleischverarbeitung wird abgesehen von der Schlachtung und Zerlegung unserer Tiere auch Wurst, Speck und Geselchtes hergestellt.
In der Milchverarbeitung stellen wir aus unserer eigenen Schafmilch und Kuhmilch von einem Bio-Betrieb in der Nähe Joghurt, Weichkäse, Schnittkäse und Topfen für unseren Eigenbedarf her.
Einmal pro Woche wird in unserer Backwerkstatt Brot und Kleingebäck für unseren Eigenbedarf gebacken.
Der größte Verarbeitungsbereich ist unsere Gemüseveredelung. Hier machen wir nicht nur das Gemüse in liebevoller Handarbeit für unseren jährlichen Bedarf haltbar, sondern stellen auch Aufstriche, Salate und Sauerkraut für den Verkauf an unsere Kunden her.

Seit wir Grünland bewirtschaften und Heu ernten, hieß es, kurz bevor das Mähwerk zum Einsatz kam, immer: "Wer kann bitte mitkommen – wir gehen Rehe suchen!"
Die kleinen Rehkitze, die von ihren Müttern im hohen Gras der Wiesen versteckt werden, können noch nicht davonlaufen, wenn der Traktor kommt. Daher betrachten wir es als unsere Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die Jungtiere auf unseren Wiesen beim Mähen nicht verletzt oder getötet werden.
Heuer hat sich der "Einsatztrupp" zum ersten Mal von 10 bis 20 Menschen auf Martin und Bernhard reduziert. Möglich macht dies eine Drohne mit Wärmebildkamera, mit der das Kitze-Retten ein technisches Upgrade bekommt. Das haben wir zum Anlass genommen, um uns mit Martin über das Hobby und die Profession "Drohnenpilot" zu unterhalten.

Du bist schon seit vielen Jahren Drohnenpilot. Wie hat alles angefangen und was begeistert dich daran so sehr?
Angefangen hat es vor vielen Jahren, als ich den ersten Quadcopter selbst mit einer Gimbalkamera ausstattete.
Es ist die andere Perspektive von oben, die mich begeistert. Nur wenige Meter an Höhe ermöglichen es, einen neuen Blickwinkel abzubilden, der ein Gesamtes aus der Vogelperspektive visualisieren kann. Die richtige Tageszeit und Lichtstimmung tragen ihres dazu bei, unvergessliche Bilder und insbesondere Videos aufzunehmen - das ganze Jahr über. Themenbezogene Projekte und Aufträge in Österreich runden diese Aktivitäten ab. Sehr gerne kombiniere ich auch beides: Boden- und Luftaufnahmen sowie Makros (Detailbilder) zu einem gesamten Ausdruck.
Als Mensch, der "draußen zu Hause" ist und dem die Natur sehr am Herzen liegt, sind neben eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen auch deine Bilder der heimischen Tierwelt spektakulär. Welche Tiere hast du schon per Drohne vor die Linse bekommen?
Einen Mäusebussard in unmittelbarer Nähe und Schwalben - die sehr gerne die Drohne umkreisen und mit diesem „unbemannten Flugvogel“ mitfliegen wollen.
Zum Rehe-Suchen per Wärmebild-Drohne machst du dich mit Bernhard schon um 4 Uhr morgens auf den Weg. Was sind die besonderen Herausforderungen in diesem neuen Einsatzgebiet?
Die Einsatzplanung ist der wichtigste Part, um effizient von einer Befliegungsfläche zur nächsten Wiese oder zum nächsten Kleefeld zu gelangen. Gerade im Waldviertel sind wir eher mit kleineren Feldstücken und zerstreuten Flächen, oft auch in mehreren Ortschaften, bedient.
Trotz mehrerer Akkus im Talon kann es schon vorkommen, dass ein Nachladen während eines Früheinsatzes notwendig ist. Insbesondere dann, wenn sehr große Flächen abgesucht werden und häufig auch, wenn immer wieder Rehkitze im Feld liegen. Per Funk leite ich Bernhard dann zum Liegeplatz, während in dieser Zeit die Drohne permanent in der Luft stillsteht in rund 60 Meter Höhe. Auf dem Graustufen-Wärmebild am Monitor sehe ich alles, was vor sich geht: die warmen Flächen als weiße Spitzlichter, Bernhard wie und wohin er sich bewegt, ein Rehkitz liegen, dessen Mutter weglaufen usw.
So konnten wir heuer natürlich auch Blindgänger lokalisieren - wie eine Katze oder mehrere Hasen, welche genauso warme kleine Körper in der morgendlichen Tauwiese abbilden. Doch bei jedem Früheinsatz hatten wir bisher mindestens 1 Erfolgserlebnis und konnten so in Summe das Leben mehrerer Rehkitze vor dem Traktormähwerk retten.

Was ist dein persönliches Fazit nach den ersten Einsätzen?
Durch die Verbindung zu einem gemeinsamen Thema - nämlich der Fürsorge und Achtsamkeit anderen Lebewesen gegenüber -, kommunizierten wir während dieser Zeit wieder mehr mit den Jägern und anderen Landwirten. Dafür bin ich dankbar.
Als Naturfilmer ist das morgendliche Naturerwachen ein besonderer Moment für mich, der mir in dieser Zeit wieder einmal eröffnet hat, wie einzigartig und schön sich unser seelenstarkes Waldviertler Hochland anspürt. Danke.


Es ist für mich jedes Jahr etwas Besonderes, wenn wir die ersten Kisten und Körbe mit frischem Gemüse füllen können: knackige Radieschen, saftiger Salat, türkisgrüne Kohlköpfe, Zucchini und Gurken. Noch ist es keine üppige Fülle, aber genau das erinnert uns an etwas Wichtiges: Alles beginnt anfangs klein. Und noch etwas wird schnell sichtbar, wenn wir diesem Kleinen unsere Aufmerksamkeit schenken: Nichts entsteht allein.
Aus einem Samenkorn wird nur dann etwas, wenn Boden, Wasser, Wärme, Insekten und unzählige kleine Lebewesen zusammenwirken, denn Wachstum ist immer ein Miteinander.
Vielleicht sollten wir Menschen uns auch öfter daran erinnern, dass wir Teil dieses großen Ganzen sind. Dass wir nicht über der Schöpfung stehen, sondern in ihr leben, denn mit allem, was wir tun, hinterlassen wir Spuren. Wir tragen Verantwortung, achtsam und respektvoll mit dem Boden, den Pflanzen, den Tieren und miteinander umzugehen.
Ich kann nicht oft genug davon erzählen: In meinen Augen ist jede Ernte, sei sie auch noch so klein, ein Geschenk. Nicht selbstverständlich, sondern das Ergebnis liebevoller Hände, unzähliger Stunden Arbeit und einer Natur, die uns reich beschenkt, wenn wir sie gut behandeln.
Mit diesen ersten Ernten beginnt für uns jedes Jahr eine Zeit voller Dankbarkeit und Freude. Sie lädt uns täglich ein, bewusster hinzuschauen, zu genießen und uns den Wert der scheinbar „einfachen“ Dinge neu zu erschließen.
An dieser Stelle möchte ich auch meinem gesamten Gartenteam von Herzen danken und all denen, die diese Freude und Wertschätzung für unsere Natur mit mir teilen!
Herzlich,
Maia

Mit nur einem Tag Zeitunterschied haben unsere älteste Sau Karla und ihre Tochter Laura Ferkel bekommen.
Karla, stolze 9 Jahre alt, darf sich nach einem langen, fruchtbaren Leben nun zur Ruhe setzen und die Zeit mit ihren fünf Ferkeln genießen. Einige ihrer Ferkel hat sie in den Tagen nach der Geburt leider verloren, da sie an MMA (eine schmerzhafte Schweinekrankheit mit Gesäuge- und Gebärmutterentzündung) erkrankt war. Mit der Unterstützung unseres tollen Tierarztes und unserer Fürsorge konnten wir Karla aber wieder gesund pflegen. Mittlerweile nehmen die Kleinen sehr gut zu und verbringen viel Zeit damit, miteinander ihre Kräfte zu messen, wie die Großen zu wühlen und nach einer guten Mahlzeit mit der Mama zu kuscheln.
Karlas Tochter Laura hat einen Tag nach ihrer Mutter ihre zweite Abferkelung souverän gemeistert. Alle zwölf geborenen Ferkel erfreuen sich bester Gesundheit und wurden gemeinsam mit Mama diese Woche bereits auf die Sommerweide übersiedelt.
Und wir freuen uns sehr über die guten Instinkte von Laura und ihren friedlichen und fürsorglichen Charakter.
„Auf einen schönen Sommer mit viel Schweineglück!“

Mit unverkennbarer Freude und bei strahlendem Sonnenschein nimmt Markus, unser Bienenvater, am 27. Februar die erste Frühjahrsdurchsicht bei seinen 17 Völkern vor. "Ich habe bereits beobachtet, dass einige Bienen Pollen einbringen: Ein Zeichen, dass frische Brut vorhanden ist - und das bereits im Februar!"
Bei der Revision der Bienenstöcke wird kontrolliert, ob alles in Ordnung ist. Dort, wo die Futtervorräte überwiegend aufgebraucht sind, hängt Markus zusätzliche Rahmen mit Honigwaben aus dem Vorjahr in die Stockzargen ein.
Sein zufriedenes Resümee: Alle Völker haben den Winter bisher gut überdauert - mit teilweise erheblichen Honigreserven im Talon.
"Ich beobachte schon Brutnester, die an Größe zunehmen. Mehr Brut bedeutet aber auch mehr Futterbedarf! Die Vielfalt an verwertbaren Blühgewächsen für die Pollenproduktion ist zu dieser Zeit zwar nicht besonders groß, doch die rundum wachsenden Haselstauden machen das wett und sind Quelle und Garant für die Versorgung meiner Völker!"
Neben der direkten Beobachtung der Bienenvölker vor Ort sind von Imker Markus außerdem in der Werkstatt noch einige Vorbereitungen für die beginnende Saison zu treffen: Holzrähmchen reinigen, Wachsplatten einlöten sowie weitere Stockzargen bauen.
"Es macht mir sehr viel Spaß, am Bienenvolk selbst zu arbeiten und draußen in der Natur bei jeder Witterung den Jahreskreis der Bienen zu erleben und mitzulernen.
Ich bin schon sehr gespannt, wie sich dieses heurige Jahr entwickeln wird, denn jedes ist anders. Jedenfalls steht eines fest: Die Bienensaison hat schon mal früh und gut begonnen!"

Seit wir Grünland bewirtschaften und Heu ernten, hieß es, kurz bevor das Mähwerk zum Einsatz kam, immer: "Wer kann bitte mitkommen – wir gehen Rehe suchen!"
Die kleinen Rehkitze, die von ihren Müttern im hohen Gras der Wiesen versteckt werden, können noch nicht davonlaufen, wenn der Traktor kommt. Daher betrachten wir es als unsere Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die Jungtiere auf unseren Wiesen beim Mähen nicht verletzt oder getötet werden.
Heuer hat sich der "Einsatztrupp" zum ersten Mal von 10 bis 20 Menschen auf Martin und Bernhard reduziert. Möglich macht dies eine Drohne mit Wärmebildkamera, mit der das Kitze-Retten ein technisches Upgrade bekommt. Das haben wir zum Anlass genommen, um uns mit Martin über das Hobby und die Profession "Drohnenpilot" zu unterhalten.

Du bist schon seit vielen Jahren Drohnenpilot. Wie hat alles angefangen und was begeistert dich daran so sehr?
Angefangen hat es vor vielen Jahren, als ich den ersten Quadcopter selbst mit einer Gimbalkamera ausstattete.
Es ist die andere Perspektive von oben, die mich begeistert. Nur wenige Meter an Höhe ermöglichen es, einen neuen Blickwinkel abzubilden, der ein Gesamtes aus der Vogelperspektive visualisieren kann. Die richtige Tageszeit und Lichtstimmung tragen ihres dazu bei, unvergessliche Bilder und insbesondere Videos aufzunehmen - das ganze Jahr über. Themenbezogene Projekte und Aufträge in Österreich runden diese Aktivitäten ab. Sehr gerne kombiniere ich auch beides: Boden- und Luftaufnahmen sowie Makros (Detailbilder) zu einem gesamten Ausdruck.
Als Mensch, der "draußen zu Hause" ist und dem die Natur sehr am Herzen liegt, sind neben eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen auch deine Bilder der heimischen Tierwelt spektakulär. Welche Tiere hast du schon per Drohne vor die Linse bekommen?
Einen Mäusebussard in unmittelbarer Nähe und Schwalben - die sehr gerne die Drohne umkreisen und mit diesem „unbemannten Flugvogel“ mitfliegen wollen.
Zum Rehe-Suchen per Wärmebild-Drohne machst du dich mit Bernhard schon um 4 Uhr morgens auf den Weg. Was sind die besonderen Herausforderungen in diesem neuen Einsatzgebiet?
Die Einsatzplanung ist der wichtigste Part, um effizient von einer Befliegungsfläche zur nächsten Wiese oder zum nächsten Kleefeld zu gelangen. Gerade im Waldviertel sind wir eher mit kleineren Feldstücken und zerstreuten Flächen, oft auch in mehreren Ortschaften, bedient.
Trotz mehrerer Akkus im Talon kann es schon vorkommen, dass ein Nachladen während eines Früheinsatzes notwendig ist. Insbesondere dann, wenn sehr große Flächen abgesucht werden und häufig auch, wenn immer wieder Rehkitze im Feld liegen. Per Funk leite ich Bernhard dann zum Liegeplatz, während in dieser Zeit die Drohne permanent in der Luft stillsteht in rund 60 Meter Höhe. Auf dem Graustufen-Wärmebild am Monitor sehe ich alles, was vor sich geht: die warmen Flächen als weiße Spitzlichter, Bernhard wie und wohin er sich bewegt, ein Rehkitz liegen, dessen Mutter weglaufen usw.
So konnten wir heuer natürlich auch Blindgänger lokalisieren - wie eine Katze oder mehrere Hasen, welche genauso warme kleine Körper in der morgendlichen Tauwiese abbilden. Doch bei jedem Früheinsatz hatten wir bisher mindestens 1 Erfolgserlebnis und konnten so in Summe das Leben mehrerer Rehkitze vor dem Traktormähwerk retten.

Was ist dein persönliches Fazit nach den ersten Einsätzen?
Durch die Verbindung zu einem gemeinsamen Thema - nämlich der Fürsorge und Achtsamkeit anderen Lebewesen gegenüber -, kommunizierten wir während dieser Zeit wieder mehr mit den Jägern und anderen Landwirten. Dafür bin ich dankbar.
Als Naturfilmer ist das morgendliche Naturerwachen ein besonderer Moment für mich, der mir in dieser Zeit wieder einmal eröffnet hat, wie einzigartig und schön sich unser seelenstarkes Waldviertler Hochland anspürt. Danke.


Es ist für mich jedes Jahr etwas Besonderes, wenn wir die ersten Kisten und Körbe mit frischem Gemüse füllen können: knackige Radieschen, saftiger Salat, türkisgrüne Kohlköpfe, Zucchini und Gurken. Noch ist es keine üppige Fülle, aber genau das erinnert uns an etwas Wichtiges: Alles beginnt anfangs klein. Und noch etwas wird schnell sichtbar, wenn wir diesem Kleinen unsere Aufmerksamkeit schenken: Nichts entsteht allein.
Aus einem Samenkorn wird nur dann etwas, wenn Boden, Wasser, Wärme, Insekten und unzählige kleine Lebewesen zusammenwirken, denn Wachstum ist immer ein Miteinander.
Vielleicht sollten wir Menschen uns auch öfter daran erinnern, dass wir Teil dieses großen Ganzen sind. Dass wir nicht über der Schöpfung stehen, sondern in ihr leben, denn mit allem, was wir tun, hinterlassen wir Spuren. Wir tragen Verantwortung, achtsam und respektvoll mit dem Boden, den Pflanzen, den Tieren und miteinander umzugehen.
Ich kann nicht oft genug davon erzählen: In meinen Augen ist jede Ernte, sei sie auch noch so klein, ein Geschenk. Nicht selbstverständlich, sondern das Ergebnis liebevoller Hände, unzähliger Stunden Arbeit und einer Natur, die uns reich beschenkt, wenn wir sie gut behandeln.
Mit diesen ersten Ernten beginnt für uns jedes Jahr eine Zeit voller Dankbarkeit und Freude. Sie lädt uns täglich ein, bewusster hinzuschauen, zu genießen und uns den Wert der scheinbar „einfachen“ Dinge neu zu erschließen.
An dieser Stelle möchte ich auch meinem gesamten Gartenteam von Herzen danken und all denen, die diese Freude und Wertschätzung für unsere Natur mit mir teilen!
Herzlich,
Maia

Mit nur einem Tag Zeitunterschied haben unsere älteste Sau Karla und ihre Tochter Laura Ferkel bekommen.
Karla, stolze 9 Jahre alt, darf sich nach einem langen, fruchtbaren Leben nun zur Ruhe setzen und die Zeit mit ihren fünf Ferkeln genießen. Einige ihrer Ferkel hat sie in den Tagen nach der Geburt leider verloren, da sie an MMA (eine schmerzhafte Schweinekrankheit mit Gesäuge- und Gebärmutterentzündung) erkrankt war. Mit der Unterstützung unseres tollen Tierarztes und unserer Fürsorge konnten wir Karla aber wieder gesund pflegen. Mittlerweile nehmen die Kleinen sehr gut zu und verbringen viel Zeit damit, miteinander ihre Kräfte zu messen, wie die Großen zu wühlen und nach einer guten Mahlzeit mit der Mama zu kuscheln.
Karlas Tochter Laura hat einen Tag nach ihrer Mutter ihre zweite Abferkelung souverän gemeistert. Alle zwölf geborenen Ferkel erfreuen sich bester Gesundheit und wurden gemeinsam mit Mama diese Woche bereits auf die Sommerweide übersiedelt.
Und wir freuen uns sehr über die guten Instinkte von Laura und ihren friedlichen und fürsorglichen Charakter.
„Auf einen schönen Sommer mit viel Schweineglück!“

Mit unverkennbarer Freude und bei strahlendem Sonnenschein nimmt Markus, unser Bienenvater, am 27. Februar die erste Frühjahrsdurchsicht bei seinen 17 Völkern vor. "Ich habe bereits beobachtet, dass einige Bienen Pollen einbringen: Ein Zeichen, dass frische Brut vorhanden ist - und das bereits im Februar!"
Bei der Revision der Bienenstöcke wird kontrolliert, ob alles in Ordnung ist. Dort, wo die Futtervorräte überwiegend aufgebraucht sind, hängt Markus zusätzliche Rahmen mit Honigwaben aus dem Vorjahr in die Stockzargen ein.
Sein zufriedenes Resümee: Alle Völker haben den Winter bisher gut überdauert - mit teilweise erheblichen Honigreserven im Talon.
"Ich beobachte schon Brutnester, die an Größe zunehmen. Mehr Brut bedeutet aber auch mehr Futterbedarf! Die Vielfalt an verwertbaren Blühgewächsen für die Pollenproduktion ist zu dieser Zeit zwar nicht besonders groß, doch die rundum wachsenden Haselstauden machen das wett und sind Quelle und Garant für die Versorgung meiner Völker!"
Neben der direkten Beobachtung der Bienenvölker vor Ort sind von Imker Markus außerdem in der Werkstatt noch einige Vorbereitungen für die beginnende Saison zu treffen: Holzrähmchen reinigen, Wachsplatten einlöten sowie weitere Stockzargen bauen.
"Es macht mir sehr viel Spaß, am Bienenvolk selbst zu arbeiten und draußen in der Natur bei jeder Witterung den Jahreskreis der Bienen zu erleben und mitzulernen.
Ich bin schon sehr gespannt, wie sich dieses heurige Jahr entwickeln wird, denn jedes ist anders. Jedenfalls steht eines fest: Die Bienensaison hat schon mal früh und gut begonnen!"
Ja, das ist natürlich möglich. Wir bieten jedes Jahr ein paar Praktikumsplätze für den Bereich unseres Gartens an. In geringem Maß ist auch die Mithilfe bei den Tieren möglich. Wenn du motiviert und fleißig bist, bewirb dich gerne bei Maia, die unseren PAN-Garten leitet (Lebenslauf und Motivationsschreiben an ).
Unsere Gläserwaren wie Aufstriche, Schmalze, Salate und Sauerkraut, gibt es in drei Selbstbedienungsläden zu kaufen. In Bad Großpertholz im „Pertholzer Hofladen“, in Langschlag im „Langschläger Spezialitätenladen“ und in Oberhof (bei Zwettl) beim „Hofladen Thaller“.
Unser Fleisch von Lämmern und Schweinen gibt es mehrmals jährlich in Form von Mischpaketen zu kaufen. Auch Schaffelle – medizinisch oder pflanzlich gegerbt – können bei uns erworben werden. Bei Interesse daran wende dich bitte an Stefanie (Tierbetreuerin) unter 0680 / 145 12 44 oder .
Unsere Bio-Jungpflanzen werden einmal pro Jahr nach Vorbestellung verkauft, unser Gemüse gibt es je nach Saison bei Vorbestellung direkt vor Ort zu kaufen. Bei Interesse daran wende dich bitte an Maia (Gartenbetreuerin) unter 0680 / 30 18 163 oder .
Das könnt ihr am besten in dem Artikel „Wenn Tod zu Leben wird“, den Stefanie 02/2021 dazu verfasst und im „freigeist“ veröffentlicht hat, nachlesen:
Artikel: „Wenn Tod zu Leben wird“
Weitere Fragen beantworten wir dir gerne persönlich. Deine Ansprechpartner für alle landwirtschaftlichen Fragen im PAN-Projekt sind:
Das PAN-Projekt ist unser Ort der Entwicklung und Lebensfreude! Melde dich zu unserem monatlichen Newsletter an und erlebe mit, was sich hier tut und entwickelt:
Umfangreiche Projektführung, gemeinsames Mittagessen mit den Menschen im PAN-Projekt, Gespräche je nach Interesse, Kaffeejause
Beginn: 10.00 Uhr, Ende: 16.00 Uhr
Unkostenbeitrag: € 40,-