Mit unserer Landwirtschaft streben wir nach einem hohen Grad an Unabhängigkeit.
Sie ist Garant für unsere Selbstversorgung mit echten, vielfältigen und qualitativen Lebensmitteln.
Darüber hinaus ist der Bauernhof als Lern- und Erlebnisraum da, um nicht nur die Natur sondern auch uns selbst immer mehr zu entdecken.
„Eure Nahrungsmittel sollten Heilmittel und eure Heilmittel sollten Nahrungsmittel sein.“
(Hippokrates von Kos und nach ihm Paracelsus)
Wir anerkennen grundsätzlich alles natürlich Erscheinliche als achtenswerten und damit geistbeseelten Ausdruck unseres Schöpfers.
Deshalb beschäftigen wir uns intensiv mit dem rechten Umgang mit der Natur und allen Lebewesen sowie den daraus hervorgehenden Rückwirkungen auf uns Menschen.
Wir wollen nachvollziehen und miterleben können, woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie verarbeitet werden – und das von der Urproduktion weg über alle weiteren Stufen bis hin zur Veredelung.
Zutaten, die wir selbst nicht herstellen können, versuchen wir durch Kooperationen mit ähnlich gesinnten Bio-Bauern und regionalen Betrieben zu bekommen.
Hohe Vielfalt ist auf unserem Bauernhof ein großes Anliegen, denn sie gibt uns die Möglichkeit, unsere Ernährungsbedürfnisse sehr breit abzudecken.
Das Bemühen um einen geistbewussten Umgang mit dem, was uns die Natur in ihrer Fülle schenkt, sowie viel gemeinschaftliche Handarbeit sind das Markenzeichen unserer Speisen und landwirtschaftlichen Produkte.
Durch diese Art und Weise, unsere Landwirtschaft zu führen und zu bewirtschaften, wollen wir unsere Vision von „Gesundheit für Boden, Pflanze, Tier und Mensch“ gemeinsam umsetzen und nachvollziehbar machen.
Unser Boden liegt uns besonders am Herzen, weil es zuerst ihn zu stärken gilt und nicht die Pflanze. Deshalb wollen wir unter dem Motto „Alles braucht Boden!“ dem Leben in unseren Böden zum Durchbruch verhelfen.
Auf unserer knapp 1,2 ha großen Gartenfläche säen, pflegen und ernten wir Gemüse, Kräuter und Beeren, die nicht nur Grundlage für unsere Selbstversorgung, sondern vor allem für unsere Gesundheit sind. Besonderen Wert legen wir auf die Anzucht unserer Jungpflanzen vor Ort, die Samengewinnung für den Anbau in der nächsten Saison und die durchgängige Pflege mit regenerativen Mikroorganismen.
Den Jüngsten unserer Gemeinschaft bietet der Garten Raum, sich in und durch die Natur zu entdecken, sich auszuprobieren und in Beziehung zu dem vielfältigen Leben zu treten, das sie dort umgibt. Doch auch alle anderen freuen sich über unzählige Farben, Düfte, Momente des Innehaltens und Momente der Gemeinsamkeit – denn im Garten wird gerne auch gemeinsam angepackt. Jäten, Mulchen und Ernten geht dann flott von der Hand und anschließend wird verkocht, eingelegt oder eingelagert, was uns im Lauf des nächsten Jahres gut tut.
Um einen nachhaltigen Humusaufbau zu erreichen, arbeiten wir mit Regenerativen Mikroorganismen, Pflanzensynergien, fünfjähriger Fruchtfolge, aufbereitetem Kompost, Pflanzenfermenten und vor allem mit sehr viel Liebe und Geduld.
Wir geben darauf acht, dass unsere landwirtschaftlichen Maschinen und Traktoren bewusst und schonend verwendet werden, um eine unnötige Bodenverdichtung zu vermeiden.
Viele landwirtschaftliche Geräte haben wir im Eigenbau umkonstruiert, um z.B. die Anzahl der Traktorüberfahrten zu verringern.
Großen Wert legen wir beim Anbau auf heimische Sorten und unsere eigene Saatgutvermehrung. Die Indigenisierung von zugekauftem Saatgut – also die stufenweise Anpassung an unsere Waldviertler Rahmenbedingungen – ist uns dabei ein wirkliches Anliegen.
Wir bewirtschaften insgesamt ca. 12 ha Grünland. Bei unseren Wiesen achten wir vor allem auf Artenvielfalt und Biodiversität.
“Nur Grünfutter und Heu” ist für uns ein Grundsatz bei der Tierfütterung, da so die Eigenschaften der Kräuter und Gräser ihre volle Wirkung entfalten können. Eine selbstgebaute Heutrocknungsanlage hilft uns dabei, das Wetterrisiko auszugleichen und die Futterqualität enorm zu verbessern.
Unsere Jungschafe sind im Sommer auf mehreren Weiden im Wechsel unterwegs. Die Milchschafe bekommen bei Schlechtwetter Grünfutter im Stall. Bei Schönwetter sind sie auf der nahegelegenen Hofweide zu finden. Den Winter verbringen alle Schafe gemeinsam in unserem großen Freilaufstall mit Auslauf, wo sie dann mit dem guten Sommerheu gefüttert werden.
Die Ausrichtung der Bewirtschaftung unserer 15 ha Wald hat viele Facetten.
Allem voran geht es uns um die Wiederherstellung von geschlossenen Waldbereichen, die eine Mehrfachnutzung im Sinne von Ursprünglichkeit, Vielfalt und sinnvoller extensiver Bewirtschaftung ermöglichen.
Darunter verstehen wir beispielsweise mehr Mischwaldflächen, mehr Tannen statt Fichten, gute Unterholzkultur sowie Lebens- und Erholungsraum für Tier und Mensch.
Aus unseren Wäldern und Rainen gewinnen wir einen Teil unseres Heizmaterials, Bauholz für kleinere Projekte und diverse Einrichtungen.
Eine weitere, grundlegende Bedeutung kommt dem Wald dahingehend zu, als er für uns einen unverzichtbaren gemeinschaftlichen Lern- und Lebensraum im Rahmen unserer Landwirtschaft darstellt.
Wir sehen in unseren Tieren Lebewesen, für die wir Verantwortung übernommen haben.
Es ist uns ein Herzensanliegen, sie artgerecht und achtsam zu behandeln, um ihnen dadurch ein würdevolles Leben zu ermöglichen.
Darum dürfen unsere Schweine das ganze Jahr draußen herumwühlen und auch die Schafe kommen in den Sommermonaten auf die Weide.
Uns ist es wichtig, dass die Tiere körperlich und seelisch ausreifen können. So werden sie erst ab einem Alter von einem Jahr geschlachtet.
Das Futter beziehen wir aus unserer eigenen Landwirtschaft und legen mit unserem hohen PAN-Qualitätsanspruch die Grundlage für die Gesundheit unserer Tiere und dadurch auch von uns Menschen.
Unsere Rotte besteht aus zwei Schwäbisch-Hällisch x Duroc-Muttersauen, einem Duroc-Eber und mehreren Mastschweinen. Die zwei Muttersauen werden abwechselnd belegt. Mit dem Nachwuchs decken wir einerseits unseren Eigenbedarf und verkaufen den Überschuss an unsere Kunden.
Unsere Schweine leben das ganze Jahr im Freiland, wo sie grasen, wühlen und sich suhlen. Sie sind sehr zutraulich und lassen sich liebend gerne am Bauch kraulen.
Zusätzlich zum Gras und Heu bekommen die Mastschweine Kartoffeln, Getreide und Kleie aus unserer eigenen Landwirtschaft. In der Fütterung kommen auch unsere Regenerativen Mikroorganismen zum Einsatz.
Nach einer Lebenszeit von einem Jahr werden sie in unserer hofeigenen Schlachterei zu Fleisch, Geselchtem und Wurst verarbeitet.
Unsere Stammherde besteht aus 15 Steinschafen und einem Bock.
Die Schafe bekommen einmal im Jahr Lämmer und werden anschließend gemolken. Aus der Schafmilch machen wir einen Teil unseres eigenen Käses und Joghurts.
Die Lämmer werden nach 2-3 Monaten von ihren Müttern und geschlechtlich getrennt und im Sommer auf die Weide gebracht. Im Alter von einem Jahr werden sie dann geschlachtet und der Überschuss wird vor Ostern an unsere Fleischkunden verkauft.
Das Futter besteht grundsätzlich nur aus Heu und Gras. Die einzige Ausnahme ist die Zeit, in der die Mutterschafe gemolken werden; da bekommen diese eine kleine Menge geflocktes Getreide mit Mikroorganismen und Zeolith vermengt.
Unser Hühnerprojekt haben wir im Frühjahr 2019 mit einem Altsteirer-Hahn und 6 Hennen begonnen.
Zur Selbstversorgung mit eigenen Eiern und Hühnerfleisch war es von Anfang an unser Ziel, Schritt für Schritt eine Gruppengröße von 40 Hühnern aufzubauen.
Während der letzten fünf Jahre kreuzten wir Sulmtaler mit Altsteirern und haben nun zusätzlich Orpingtons als dritte Rasse aufgenommen.
Dadurch versuchen wir ein ausgewogenes Eier-Fleisch-Verhältnis zu erreichen. Außerdem ist es uns wichtig, dass die Tiere über einen ausgeprägten Instinkt verfügen, was unter anderem ein normales Verhalten im Freiland und beim Brüten mit sich bringt.
Als zusätzlichen Schutz vor dem Habicht haben wir auch ein Perlhuhnpärchen mit der Schar laufen. Sie geben laute Warnrufe von sich und ermöglichen so den Hühnern, sich (meist) rechtzeitig vor dem Habicht zu verstecken.
Als richtige Gemeinschaftswesen dürfen natürlich Bienen bei uns nicht fehlen. Um Erfahrungen zu sammeln, haben wir mit nur einem Bienenstock begonnen. Mittlerweile haben wir bereits auf neun Stöcke erweitert.
Wir wollen unseren Bienenbestand kontinuierlich wachsen lassen, bis wir den eigenen Honigbedarf decken können.
Unter dem Leitgedanken „Gesund ist, was echt ist!“ veredeln wir die Lebensmittel, die aus unserem Garten, den Obstgärten, Feldern und von unseren Tieren kommen, zu wertvollen Produkten, mit denen wir uns zu 80-90 Prozent selbst versorgen.
Wir arbeiten laufend daran, unser Verständnis für alles, was wir von der Natur bekommen, zu erweitern und weiterzuentwickeln. Ganz praktisch gesehen versuchen wir, noch mehr Regionalität und Natürlichkeit in unsere Lebensmittel zu bringen, indem wir zum Beispiel bei der Wurstherstellung eigene Gewürze statt zugekaufte Bio-Mischungen verwenden.
Verfeinert mit Liebe zum Werk, Freude bei der Arbeit und einer großen Portion Bewusstheit zu den helfenden Naturgeistern sollen unsere PAN-Rohstoffe zu Lebensmitteln werden, die wahre Heilmittel für Körper und Seele sind.
Das ist für uns echte PAN-Qualität!
In der Fleischverarbeitung wird abgesehen von der Schlachtung und Zerlegung unserer Tiere auch Wurst, Speck und Geselchtes hergestellt.
In der Milchverarbeitung stellen wir aus unserer eigenen Schafmilch und Kuhmilch von einem Bio-Betrieb in der Nähe Joghurt, Weichkäse, Schnittkäse und Topfen für unseren Eigenbedarf her.
Einmal pro Woche wird in unserer Backwerkstatt Brot und Kleingebäck für unseren Eigenbedarf gebacken.
Der größte Verarbeitungsbereich ist unsere Gemüseveredelung. Hier machen wir nicht nur das Gemüse in liebevoller Handarbeit für unseren jährlichen Bedarf haltbar, sondern stellen auch Aufstriche, Salate und Sauerkraut für den Verkauf an unsere Kunden her.

Wer Benedikt in diesen Wochen erlebt, merkt schnell, dass die Ablammsaison für ihn nicht nur eine arbeitsreiche Zeit ist. Man spürt sein Bemühen, seine Aufmerksamkeit für jedes einzelne Tier und die Verantwortung, die er trägt. Oft leise, oft nebenbei, aber immer präsent. Zwischen nächtlichen Stallgängen, neuem Leben und Momenten des Zweifelns entsteht eine Saison, die fordert und prägt. Benedikt erzählt, wie sich diese Wochen für ihn angefühlt haben.
Wenn du die Ablammsaison in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Lehrreich, anstrengend und schön. (Sagt er, ohne lang zu überlegen)
Mit welchem Gefühl beginnt für dich die Ablammsaison und woran erkennt man, dass es wieder losgeht?
Mit Freude. Wenn es losgeht, beginnt für mich eine ganz besonders intensive Zeit. Ich bin viel im Stall, viel bei den Tieren. Da bin ich daheim. Auch praktisch sieht man es gut, wenn die Schafe ansetzen, das Euter wächst und sie insgesamt einfach dicker werden.
Wie viele Lämmer sind in dieser Zeit insgesamt zur Welt gekommen?
13 von 14 Mutterschafen haben schon erfolgreich abgelammt und es sind bis dato 23 Neulinge. Auffällig war, dass es heuer deutlich mehr Jungs gegeben hat.
Ist das die anstrengendste Zeit im Jahr?
Ja, vor allem im Kopf.
Man ist eigentlich zu jeder Uhrzeit mit den Gedanken bei den Tieren. Und wenn einem noch etwas Erfahrung fehlt, dann ist das schon fordernd. Besonders nachts.
Warum nachts?
Na grundsätzlich komme ich zwar auf meine sieben Stunden Schlaf, aber nicht in der ersten Zeit mit den Flaschenlämmern. Da ist es intensiver und dieses Jahr war das relativ früh. Für sie bin ich in der Nacht alle drei Stunden aufgestanden, dazwischen habe ich vielleicht zweieinhalb Stunden geschlafen, wenn überhaupt. (Er lacht kurz.)
Das steckt man nicht einfach weg, aber es zahlt sich definitiv aus!

Wie beeinflussen Wetter und Extreme deine Arbeit bei den Tieren?
Extreme oder ungewohnte Bedingungen bringen immer Herausforderungen, so wie in diesem Jahr die durchgehende Kälte. Doch für alles finden wir Lösungen. Sie sind halt oft mit mehr Arbeit verbunden und damit, dass man aus seiner Komfortzone herausgeht. Wichtig ist, offen zu bleiben und vorausschauend zu denken.
Gab es etwas, das dich besonders berührt oder überrascht hat?
Ja, unser blindes Lamm Sebastian. Am Anfang war ich überfordert, weil ich nicht gewusst habe, was ihm fehlt. Er war so tollpatschig und ich hab erst später herausgefunden, dass er kaum etwas sehen kann. In den ersten Tagen war ich dann eigentlich stündlich bei ihm. Dadurch habe ich sehr viel Zeit im Stall verbracht und auch die anderen Tiere noch besser kennengelernt.
Ein Moment ist mir besonders geblieben: Einmal am Abend nach dem Flaschenfüttern wollte ich gerade das Stalltor zuschieben, um ins Bett zu gehen, sagte Gute Nacht zu meinen Schafen und sie haben nicht wie gewohnt laut durcheinander geblökt, sondern nur dreimal und dann war es still. Nicht fordernd, ganz ruhig. Da hab ich mir gedacht, das ist ihre Art, mir eine gute Nacht zu wünschen. (Er lächelt.)
Wie gehst du mit Situationen um, in denen es ein Lamm nicht schafft?
Gerade am Anfang ist das mit Schuldgefühlen verbunden. Aber davon darfst du dich nicht unterkriegen lassen. Wenn ich weiß, ich habe mein Bestes gegeben, dann gehört es manchmal einfach dazu. Es sind Lebewesen. Nicht alles liegt nur in unserer Hand.
Gibt es einen Moment am Tag, an dem du kurz innehältst und merkst, dafür mache ich das?
Immer dann, wenn ich durch den Stall gehe und sehe, wie die Lämmer herumwuseln. Dann bleibe ich automatisch kurz stehen und habe ein richtig gutes Gefühl, weil alles wieder mit neuem Leben gefüllt ist. Meine Liebe gilt den Tieren und allem, was mit ihnen zu tun hat. Das gibt mir mehr als alles andere.

Was hat dich diese Saison über dich selbst gelehrt?
Dass ich mir oft manches erstmal leichter vorstelle, als es dann ist.
Bei mir kommt mit jeder Verantwortung auch der Druck alles richtig machen zu wollen. Wichtig ist dann, dass man sich selbst sagt: Schritt für Schritt, man wächst da hinein. Es muss nicht alles komplett perfekt sein. Ich lerne ja.
Was wünschst du dir, dass Menschen aus der Umgebung über deine Arbeit verstehen?
Dass man immer mit Lebewesen arbeitet. Nicht mit Maschinen oder Masse. Jedes Tier braucht Aufmerksamkeit und für jedes Tier trage ich als Bauer Verantwortung. Landwirtschaft heißt für mich, Verantwortung für das zu übernehmen, was ich täglich seh‘.
Am Ende dieser intensiven Wochen bleibt vor allem ein Gefühl. (Er denkt kurz nach.)
Zufriedenheit. Nicht, weil alles perfekt war, sondern weil ich das Beste daraus gemacht habe. Die Lämmersaison 2026 war fordernd, lehrreich und rückblickend mir entsprechend.


Unsere jüngste Zuchtsau Lena ist am 14. Jänner zum ersten Mal Mutter geworden. Trotz der großen Kälte hat sie sich ganz toll auf ihre Instinkte verlassen und ein warmes Nest in einer der beiden Abferkelhütten gebaut. Dort hat sie dann ganz selbstständig ihre neun Ferkel zur Welt gebracht.
Auch die Tage danach hat sie sich vorbildlich um ihren Nachwuchs gekümmert, was Stefanie als unsere Schweineverantwortliche sehr gefreut hat. "Da hab ich wohl eine gute Entscheidung getroffen, als ich Lena als neue Zuchtsau für uns ausgewählt habe", meint sie zufrieden.

Liebe PAN-Gartenfreunde!
Seit vielen Jahren ziehen wir unsere Jungpflanzen regional und mit viel Sorgfalt groß. Auch 2026 wollen wir euch wieder dabei unterstützen, euer eigenes Gemüse zu ziehen und
Mit 33 Bio-Jungpflanzen-Sorten bieten wir eine vielfältige Auswahl für Garten, Hochbeet, eure kleine Fensterbank oder fürs Feld an — geeignet für alle jene, die sich voll motiviert das erste Mal in dieses gesunde Hobby stürzen wollen, genauso wie für erfahrene Gärtnerinnen und Gärtner.
Stöbert einfach in unserem Jungpflanzensortiment:
Bestellungen und Fragen zu den Pflanzen nehmen wir gerne bis 13. Februar 2026 entgegen:
Bitte bestellt, sobald ihr euch festlegen könnt, welche Pflanzen ihr für diese Saison braucht: Wir behalten uns vor, Bestellungen nur so lange anzunehmen, wie diese platz- und arbeitstechnisch für uns umsetzbar sind.
Liebe Grüße aus unserem Vorziehraum – wir freuen uns auf euch 🌿

Erntedank ist für mich ein Moment des Innehaltens. Ich schaue auf das, was mir geschenkt ist, auf das, was wächst, auf die Menschen, die mich begleiten und auf das, was mir gelingt. Und wiedermal wird mir bewusst, dass wir so vieles als viel zu selbstverständlich annehmen. Vieles ist tagtäglich da für uns, wie ein Stück Gnade, ein Geschenk, ein Liebesbrief von Gott an uns.
In diesem Jahr erfüllt mich im Besonderen unsere gemeinsame Zwiebelernte mit Dankbarkeit. Miteinander haben wir mit viel Freude, Geduld und Gemeinschaftssinn 1,3 Tonnen Zwiebeln eingefahren. Ein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis! Dazu kommen noch wunderbare große Erdäpfel, reife Tomaten, leuchtende Paprika, unzählige Kürbisse und vieles mehr. Jede Frucht ist ein sichtbarer Segen und für mich ein Zeichen dafür, was entstehen kann, wenn wir mit der Natur zusammenarbeiten.


Besonders dankbar bin ich auch für mein kleines Gemüsekistl-Projekt. Es ist mir eine Herzensangelegenheit und ich freue mich über all die lieben Menschen, die mir ihr Vertrauen schenken und die ehrliche Arbeit spüren, die in unserem Gemüse steckt. Dieses Vertrauen bedeutet mir viel, denn es zeigt mir, dass das, was mit unserer Liebe und Achtsamkeit heranreift, auch andere Menschen wertschätzen.
Aus meiner heutigen Dankbarkeit wächst in mir der Wunsch zu teilen. Wenn ich teile, spüre ich, wie sich mein Leben mit Freude, Nähe und Zuversicht füllt. Teilen ist für mich Ausdruck davon, dass wir Menschen füreinander geschaffen sind. Dass die Liebe nicht weniger wird, wenn wir sie weitergeben, sondern mehr.

Erntedank erinnert mich auch an meine Verantwortung für die Schöpfung. Alles, was um uns lebt, ist Teil eines großen Ganzen, das uns anvertraut ist. Ich will sorgsam mit diesen Gaben umgehen nicht aus Pflicht, sondern aus Liebe zu dem, was uns das Leben täglich zu Verfügung stellt, um daran zu lernen. Alles beginnt im Kleinen: beim Anbauen, beim Pflegen, beim Ernten, beim Zubereiten frischer Speisen, beim gemeinsamen Arbeiten und Genießen. Besonders in Momenten wie beim Zwiebel Einlagern, beim Teilen der Ernte, beim gemeinsamen Essen wird für mich ganz deutlich spürbar, wie sehr Gemeinschaft trägt und verbindet.

Danken, teilen, bewahren. Das kann ich nicht allein. Erst im Miteinander wird all das lebendig. Gemeinschaft gibt mir Halt, Orientierung und Freude, denn für mich ist klar: Wir sind miteinander beschenkt und Dankbarkeit verbindet uns! Darum lasst uns stets achtsam mit unserer Erde umgehen und unseren Reichtum teilen, denn dann entsteht nicht nur materielle Fülle, sondern auch eine tiefe, innere Freude und Verbundenheit an und mit den Menschen, der Natur und mit dem Einen, der all das für uns geschaffen hat.

Zusammenfassend bedeutet Erntedank für mich also, gemeinsam dankbar zu sein, zu teilen, zu bewahren und das Leben selbst zu feiern!

Wer Benedikt in diesen Wochen erlebt, merkt schnell, dass die Ablammsaison für ihn nicht nur eine arbeitsreiche Zeit ist. Man spürt sein Bemühen, seine Aufmerksamkeit für jedes einzelne Tier und die Verantwortung, die er trägt. Oft leise, oft nebenbei, aber immer präsent. Zwischen nächtlichen Stallgängen, neuem Leben und Momenten des Zweifelns entsteht eine Saison, die fordert und prägt. Benedikt erzählt, wie sich diese Wochen für ihn angefühlt haben.
Wenn du die Ablammsaison in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Lehrreich, anstrengend und schön. (Sagt er, ohne lang zu überlegen)
Mit welchem Gefühl beginnt für dich die Ablammsaison und woran erkennt man, dass es wieder losgeht?
Mit Freude. Wenn es losgeht, beginnt für mich eine ganz besonders intensive Zeit. Ich bin viel im Stall, viel bei den Tieren. Da bin ich daheim. Auch praktisch sieht man es gut, wenn die Schafe ansetzen, das Euter wächst und sie insgesamt einfach dicker werden.
Wie viele Lämmer sind in dieser Zeit insgesamt zur Welt gekommen?
13 von 14 Mutterschafen haben schon erfolgreich abgelammt und es sind bis dato 23 Neulinge. Auffällig war, dass es heuer deutlich mehr Jungs gegeben hat.
Ist das die anstrengendste Zeit im Jahr?
Ja, vor allem im Kopf.
Man ist eigentlich zu jeder Uhrzeit mit den Gedanken bei den Tieren. Und wenn einem noch etwas Erfahrung fehlt, dann ist das schon fordernd. Besonders nachts.
Warum nachts?
Na grundsätzlich komme ich zwar auf meine sieben Stunden Schlaf, aber nicht in der ersten Zeit mit den Flaschenlämmern. Da ist es intensiver und dieses Jahr war das relativ früh. Für sie bin ich in der Nacht alle drei Stunden aufgestanden, dazwischen habe ich vielleicht zweieinhalb Stunden geschlafen, wenn überhaupt. (Er lacht kurz.)
Das steckt man nicht einfach weg, aber es zahlt sich definitiv aus!

Wie beeinflussen Wetter und Extreme deine Arbeit bei den Tieren?
Extreme oder ungewohnte Bedingungen bringen immer Herausforderungen, so wie in diesem Jahr die durchgehende Kälte. Doch für alles finden wir Lösungen. Sie sind halt oft mit mehr Arbeit verbunden und damit, dass man aus seiner Komfortzone herausgeht. Wichtig ist, offen zu bleiben und vorausschauend zu denken.
Gab es etwas, das dich besonders berührt oder überrascht hat?
Ja, unser blindes Lamm Sebastian. Am Anfang war ich überfordert, weil ich nicht gewusst habe, was ihm fehlt. Er war so tollpatschig und ich hab erst später herausgefunden, dass er kaum etwas sehen kann. In den ersten Tagen war ich dann eigentlich stündlich bei ihm. Dadurch habe ich sehr viel Zeit im Stall verbracht und auch die anderen Tiere noch besser kennengelernt.
Ein Moment ist mir besonders geblieben: Einmal am Abend nach dem Flaschenfüttern wollte ich gerade das Stalltor zuschieben, um ins Bett zu gehen, sagte Gute Nacht zu meinen Schafen und sie haben nicht wie gewohnt laut durcheinander geblökt, sondern nur dreimal und dann war es still. Nicht fordernd, ganz ruhig. Da hab ich mir gedacht, das ist ihre Art, mir eine gute Nacht zu wünschen. (Er lächelt.)
Wie gehst du mit Situationen um, in denen es ein Lamm nicht schafft?
Gerade am Anfang ist das mit Schuldgefühlen verbunden. Aber davon darfst du dich nicht unterkriegen lassen. Wenn ich weiß, ich habe mein Bestes gegeben, dann gehört es manchmal einfach dazu. Es sind Lebewesen. Nicht alles liegt nur in unserer Hand.
Gibt es einen Moment am Tag, an dem du kurz innehältst und merkst, dafür mache ich das?
Immer dann, wenn ich durch den Stall gehe und sehe, wie die Lämmer herumwuseln. Dann bleibe ich automatisch kurz stehen und habe ein richtig gutes Gefühl, weil alles wieder mit neuem Leben gefüllt ist. Meine Liebe gilt den Tieren und allem, was mit ihnen zu tun hat. Das gibt mir mehr als alles andere.

Was hat dich diese Saison über dich selbst gelehrt?
Dass ich mir oft manches erstmal leichter vorstelle, als es dann ist.
Bei mir kommt mit jeder Verantwortung auch der Druck alles richtig machen zu wollen. Wichtig ist dann, dass man sich selbst sagt: Schritt für Schritt, man wächst da hinein. Es muss nicht alles komplett perfekt sein. Ich lerne ja.
Was wünschst du dir, dass Menschen aus der Umgebung über deine Arbeit verstehen?
Dass man immer mit Lebewesen arbeitet. Nicht mit Maschinen oder Masse. Jedes Tier braucht Aufmerksamkeit und für jedes Tier trage ich als Bauer Verantwortung. Landwirtschaft heißt für mich, Verantwortung für das zu übernehmen, was ich täglich seh‘.
Am Ende dieser intensiven Wochen bleibt vor allem ein Gefühl. (Er denkt kurz nach.)
Zufriedenheit. Nicht, weil alles perfekt war, sondern weil ich das Beste daraus gemacht habe. Die Lämmersaison 2026 war fordernd, lehrreich und rückblickend mir entsprechend.


Unsere jüngste Zuchtsau Lena ist am 14. Jänner zum ersten Mal Mutter geworden. Trotz der großen Kälte hat sie sich ganz toll auf ihre Instinkte verlassen und ein warmes Nest in einer der beiden Abferkelhütten gebaut. Dort hat sie dann ganz selbstständig ihre neun Ferkel zur Welt gebracht.
Auch die Tage danach hat sie sich vorbildlich um ihren Nachwuchs gekümmert, was Stefanie als unsere Schweineverantwortliche sehr gefreut hat. "Da hab ich wohl eine gute Entscheidung getroffen, als ich Lena als neue Zuchtsau für uns ausgewählt habe", meint sie zufrieden.

Liebe PAN-Gartenfreunde!
Seit vielen Jahren ziehen wir unsere Jungpflanzen regional und mit viel Sorgfalt groß. Auch 2026 wollen wir euch wieder dabei unterstützen, euer eigenes Gemüse zu ziehen und
Mit 33 Bio-Jungpflanzen-Sorten bieten wir eine vielfältige Auswahl für Garten, Hochbeet, eure kleine Fensterbank oder fürs Feld an — geeignet für alle jene, die sich voll motiviert das erste Mal in dieses gesunde Hobby stürzen wollen, genauso wie für erfahrene Gärtnerinnen und Gärtner.
Stöbert einfach in unserem Jungpflanzensortiment:
Bestellungen und Fragen zu den Pflanzen nehmen wir gerne bis 13. Februar 2026 entgegen:
Bitte bestellt, sobald ihr euch festlegen könnt, welche Pflanzen ihr für diese Saison braucht: Wir behalten uns vor, Bestellungen nur so lange anzunehmen, wie diese platz- und arbeitstechnisch für uns umsetzbar sind.
Liebe Grüße aus unserem Vorziehraum – wir freuen uns auf euch 🌿

Erntedank ist für mich ein Moment des Innehaltens. Ich schaue auf das, was mir geschenkt ist, auf das, was wächst, auf die Menschen, die mich begleiten und auf das, was mir gelingt. Und wiedermal wird mir bewusst, dass wir so vieles als viel zu selbstverständlich annehmen. Vieles ist tagtäglich da für uns, wie ein Stück Gnade, ein Geschenk, ein Liebesbrief von Gott an uns.
In diesem Jahr erfüllt mich im Besonderen unsere gemeinsame Zwiebelernte mit Dankbarkeit. Miteinander haben wir mit viel Freude, Geduld und Gemeinschaftssinn 1,3 Tonnen Zwiebeln eingefahren. Ein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis! Dazu kommen noch wunderbare große Erdäpfel, reife Tomaten, leuchtende Paprika, unzählige Kürbisse und vieles mehr. Jede Frucht ist ein sichtbarer Segen und für mich ein Zeichen dafür, was entstehen kann, wenn wir mit der Natur zusammenarbeiten.


Besonders dankbar bin ich auch für mein kleines Gemüsekistl-Projekt. Es ist mir eine Herzensangelegenheit und ich freue mich über all die lieben Menschen, die mir ihr Vertrauen schenken und die ehrliche Arbeit spüren, die in unserem Gemüse steckt. Dieses Vertrauen bedeutet mir viel, denn es zeigt mir, dass das, was mit unserer Liebe und Achtsamkeit heranreift, auch andere Menschen wertschätzen.
Aus meiner heutigen Dankbarkeit wächst in mir der Wunsch zu teilen. Wenn ich teile, spüre ich, wie sich mein Leben mit Freude, Nähe und Zuversicht füllt. Teilen ist für mich Ausdruck davon, dass wir Menschen füreinander geschaffen sind. Dass die Liebe nicht weniger wird, wenn wir sie weitergeben, sondern mehr.

Erntedank erinnert mich auch an meine Verantwortung für die Schöpfung. Alles, was um uns lebt, ist Teil eines großen Ganzen, das uns anvertraut ist. Ich will sorgsam mit diesen Gaben umgehen nicht aus Pflicht, sondern aus Liebe zu dem, was uns das Leben täglich zu Verfügung stellt, um daran zu lernen. Alles beginnt im Kleinen: beim Anbauen, beim Pflegen, beim Ernten, beim Zubereiten frischer Speisen, beim gemeinsamen Arbeiten und Genießen. Besonders in Momenten wie beim Zwiebel Einlagern, beim Teilen der Ernte, beim gemeinsamen Essen wird für mich ganz deutlich spürbar, wie sehr Gemeinschaft trägt und verbindet.

Danken, teilen, bewahren. Das kann ich nicht allein. Erst im Miteinander wird all das lebendig. Gemeinschaft gibt mir Halt, Orientierung und Freude, denn für mich ist klar: Wir sind miteinander beschenkt und Dankbarkeit verbindet uns! Darum lasst uns stets achtsam mit unserer Erde umgehen und unseren Reichtum teilen, denn dann entsteht nicht nur materielle Fülle, sondern auch eine tiefe, innere Freude und Verbundenheit an und mit den Menschen, der Natur und mit dem Einen, der all das für uns geschaffen hat.

Zusammenfassend bedeutet Erntedank für mich also, gemeinsam dankbar zu sein, zu teilen, zu bewahren und das Leben selbst zu feiern!
Ja, das ist natürlich möglich. Wir bieten jedes Jahr ein paar Praktikumsplätze für den Bereich unseres Gartens an. In geringem Maß ist auch die Mithilfe bei den Tieren möglich. Wenn du motiviert und fleißig bist, bewirb dich gerne bei Maia, die unseren PAN-Garten leitet (Lebenslauf und Motivationsschreiben an ).
Unsere Gläserwaren wie Aufstriche, Schmalze, Salate und Sauerkraut, gibt es in drei Selbstbedienungsläden zu kaufen. In Bad Großpertholz im „Pertholzer Hofladen“, in Langschlag im „Langschläger Spezialitätenladen“ und in Oberhof (bei Zwettl) beim „Hofladen Thaller“.
Unser Fleisch von Lämmern und Schweinen gibt es mehrmals jährlich in Form von Mischpaketen zu kaufen. Auch Schaffelle – medizinisch oder pflanzlich gegerbt – können bei uns erworben werden. Bei Interesse daran wende dich bitte an Stefanie (Tierbetreuerin) unter 0680 / 145 12 44 oder .
Unsere Bio-Jungpflanzen werden einmal pro Jahr nach Vorbestellung verkauft, unser Gemüse gibt es je nach Saison bei Vorbestellung direkt vor Ort zu kaufen. Bei Interesse daran wende dich bitte an Maia (Gartenbetreuerin) unter 0680 / 30 18 163 oder .
Das könnt ihr am besten in dem Artikel „Wenn Tod zu Leben wird“, den Stefanie 02/2021 dazu verfasst und im „freigeist“ veröffentlicht hat, nachlesen:
Artikel: „Wenn Tod zu Leben wird“
Weitere Fragen beantworten wir dir gerne persönlich. Deine Ansprechpartner für alle landwirtschaftlichen Fragen im PAN-Projekt sind:
Das PAN-Projekt ist unser Ort der Entwicklung und Lebensfreude! Melde dich zu unserem monatlichen Newsletter an und erlebe mit, was sich hier tut und entwickelt:
Umfangreiche Projektführung, gemeinsames Mittagessen mit den Menschen im PAN-Projekt, Gespräche je nach Interesse, Kaffeejause
Beginn: 10.00 Uhr, Ende: 16.00 Uhr
Unkostenbeitrag: € 40,-